Drei gleichartige moderne Transporter

Digitales Modellauto Opel | hahlmodelle.de | Combo D, Vivaro B, Movano B digital umgefärbt

Einführung

Vor einiger Zeit hatte ich mich mit Ende des Projekts „Der Opel P2 Schnell Lieferwagen im Hinterhof“ vorerst davon verabschiedet, für die Kulissen von Modellautos weiterhin auf gerenderte Bilder aus EEP zurückzugreifen. Gewissermaßen als Zwischenschritt zu kommenden Projekten bin ich jetzt erst einmal eine Stufe zurückgegangen und setze bei der Fotografie der Modellfahrzeuge und vor allem bei deren Bearbeitung auf neue Wege.

Hinweis: Die hier gezeigten Modellautos des fertigen Bildes existieren in dieser Farbgebung nicht in meiner realen (Vitrinen-) Welt, sondern sind ausschließlich digital veränderte Versionen der Originalmodelle.

Mit Erscheinen des Vivaro B in der Langversion stehen (neben dem Movano B und dem Combo D) jetzt endlich wieder alle aktuellen Transporter, die Opel im Jahr 2017 im Portfolio hat, in meiner Vitrine. Da sollte es doch möglich sein, alle einmal in der gleichen Farbgebung auf einem Bild zu versammeln…

Das Bild

3 Kastenwagen: Combo D, Vivaro B, Movano B in originaler Farbgebung

3 Kastenwagen: Combo D, Vivaro B, Movano B in originaler Farbgebung

Die Geschichte des Originalbildes ist schnell erzählt. Da die Modelle einfach nur hübsch nebeneinander stehen sollen, können sie im Lichtzelt bei einigermaßen vernünftiger Ausleuchtung geparkt werden. Einzelaufnahmen sind nicht notwendig, da später alle Modelle die gleiche Farbe haben sollen.

Ab in die digitale Lackiererei

3 Kastenwagen: Combo D, Vivaro B, Movano B in grauer Farbgebung

3 Kastenwagen: Combo D, Vivaro B, Movano B in grauer Farbgebung

Auch hier ist der erste Schritt ist wieder das Freistellen der Fahrzeuge. Im Unterschied zu den Freistellungsarbeiten bei den vorherigen Bildern reicht es hier, lediglich die farbig lackierten Karosserieteile mittels entsprechender Masken bearbeitbar zu machen, da auch nur diese umgefärbt werden sollen. Von daher ist hier nun auch wirklich sauberes Arbeiten angesagt, sonst gibt es später Reklamationen wegen Pfusch beim Lackieren. Und dass auch hier wieder die Fensterscheiben als Masken erstellt müssen, sollte ja mittlerweile bekannt sein.

Da die Modelle verschiedenfarbig sind, werden die digital zu lackierenden Flächen erst einmal in Graustufen umgewandelt. Hier helfen die zuvor erstellten Masken gut weiter, da beispielsweise die sichtbaren Rückleuchten des Combo rot bleiben. Nach der (partiellen) Umwandlung in Graustufen weisen die zwei ehemals roten Fahrzeuge allerdings noch einen anderen Helligkeitswert auf, als der (ehemals) Blaue. Diese Unterschiede müssen vor dem „Neulackieren“ noch ausgeglichen werden. Danach sieht es so aus, wie nebenstehend abgebildet. Ebenfalls zu sehen ist hier, dass es in einigen Bereichen noch farbige Überstrahlungen gibt, die vor dem endgültigen Einfärben noch bereinigt werden müssen. Solche Feinarbeiten gehören aber dazu.

Logo DOUBLE-A-DESIGN | Werbung und Fotografie

Logo DOUBLE-A-DESIGN | Werbung und Fotografie

Anschließend kann es an das digitale Lackieren gehen – ich habe mich hier für ein helles Metallicblau entschieden. Die großen Seitenflächen der Transporter schreien förmlich nach einer Beschriftung – ich war dann so frei, abschließend dort das Logo unserer Werbeagentur DOUBLE-A-DESIGN anzubringen. Dieses muss noch ein wenig perspektivisch angepasst werden und schon haben wir drei Transporter einer Firmenflotte. Am Ende kommt das wieder das Logo von HAHLMODELLE.DE auf das Bild – fertig. Resultat siehe oben.

Fazit: Modellautos digital umzulackieren ist relativ einfach gemacht und geht auch mal schnell zwischendurch.